MENTSH 20210 - Jüdisches leben in Deutschland - Gebet 36

Rafael Herlich

Mentsh! Jüdisches Leben in Deutschland heute

Ausstellung

Rafael Herlich zählt als wichtigster Chronist jüdischen Lebens in Deutschland. Seine bewegenden Fotografien zeigen das jüdische Leben in Deutschland wie es ist: voller Diversität – fernab aller Stigmata, Vorurteile und Stereotopien: Beeindrucken Bilder voller Emotionen, die zum Abbau von Ängsten und Vorurteilen beitragen.

Jüdische Feste, Bar Mitzwa-Feiern, Hochzeiten oder einfach „nur“ Menschen – Rafael Herlich ist mit seiner Kamera mittendrin im Geschehen. „Ich möchte starke Juden zeigen, selbstbewusste Juden“, sagt der Fotograf.

Seine zwei Bild-Bände „Nashim“ („Frauen“) und „Gvarim“ („Männer“) stehen repräsentativ für sein umfangreiches künstlerisches Schaffen. Als einziger Fotograf in Deutschland porträtiert er jüdische Frauen, Männer und Kindern, Ereignisse im Leben der jüdischen Familien, wichtige Bräuche und Feste in den jüdischen Gemeinden.

Biografie:
Rafael Herlich wurde 1954 in Tel Aviv als Sohn eines Holocaust-Überlebenden geboren. Nach seiner Ausbildung zum Fotografen in Israel begann 1975 seine berufliche Karriere in Deutschland. In Frankfurt erwarb er sich einen hervorragenden Ruf als Bild-Chronist des jüdischen Lebens in Deutschland. Rafael Herlich veröffentlichte sechs Bücher und hatte zahlreiche Ausstellungen.

Pressstimmen
„Der Tagesspiegel“ vom 08.11.2019 ihm folgende Worte: „Herlich zeigt Menschen – und hält ihnen den Spiegel vor. Seit Jahren setzt er sich mit seiner Kunst gegen Rassismus und Antisemitismus ein, geht dazu in Schulen und hält Vorträge. Und je mehr Menschen seine Fotos sehen, desto besser kann gelingen, was Herlich sich wünscht: dass sie miteinander ins Gespräch kommen“.

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