The Swinging PartYsans
Russischer Tango

RUSSISCHE JAZZ-SCHLAGER UND EDDIE ROSNER-VINTAGE

Leitung von Dimitri Dragilew

(Besetzung: Klavier, Trompete, Sängerin, Kontrabass, Schlagzeug).

Russischer Chanson trifft auf Foxtrott, Slow-Fox auf Ballade, Two-Beat auf Bossa-Nova, Smooth auf Blues. Pianist Dimitri Dragilew und die The Swinging PartYsans spielen russischem Jazz in der Tradition EDDIE ROSNERS, dem legendären jüdischen Trompeter, Bandleader und Komponisten aus Berlin und erinnern damit an einen der schillerndsten Musiker der Weimarer Republik und „Zaren des sowjetischen Jazz“. Dragilev bringt verschollen geglaubte Kompositionen in neuen Arrangements wieder auf die Bühne.

„The Swinging Partysans“ begeistern ihr Publikum ohne dabei den ernsten Hintergrund ihrer Lieder aus den Augen zu verlieren. Ihre Musik macht Spaß, neugierig und regt zum Nachdenken an.“ (Lausitzer Rundschau)

Eddie Rosner: Im Jahre 1933 war Rosner gezwungen Berlin zu verlassen und ging ins Exil. Bis zum Kriegsausbruch arbeitete er in Polen, gastierte mit eigener Bigband in vielen europäischen Städten. Als Trompetenvirtuose umjubelt, spielte Rosner in Paris Schallplatten für amerikanische „Columbia“ ein. Später verließ er Warschau Richtung Osten, um bald zum Mitbegründer der sowjetischen Jazztradition zu werden. Generationen sowjetischer Jazz-Musiker hat Rosner ausschlaggebend geprägt.

RUSSISCHER TANGO

mit Natasha Tarasova und Kapelle Strock

unter der Leitung von Dmitri Dragilew
(Besetzung: Gesang, Klavier, Violine, Bajan, Kontrabass).

Tauchen Sie ein in die Welt des russischen Tangos mit Kapelle Strock. Die Band erinnert an den „König des russischen Tangos“, Oskar Strock. Dimitri Dragilew als Swing- und Tangoforscher hat sich der russischen Tangotradition verpflichtet. Erleben Sie Tango-Lieder von Oskar Strock, Jerzy Petersburski (Polen), Eddie Rosner und anderen jüdischen Komponisten, die den russischen Tango geprägt haben. Die Tango-Lieder erzählen von Liebeskummer und Entbehrungen.

Gebürtig aus Lettland feierte Oscar Strock in Berlin Erfolge, musste aber bald als Jude Deutschland verlassen. Seine Tangos interpretierten viele Sänger in der ganzen Welt. Oscar Strock gilt als europäischer Tango-Botschafter par exellence. Nach dem Krieg blieb er dem Tango treu. Trotz andauernder Schikanen und Verbote schrieb er unzählige evergreenverdächtige Melodien, die bis Ende der 60er Jahre einer breiten Öffentlichkeit oft anonym zugänglich waren. Von argentinischen, jüdischen, kabarettistischen und klassischen Einflüssen durchtränkt, fand der Tango von Oskar Strock „Hellblaue Augen“ als „Vu ahin soll ich gehn“ seinen Eingang auch in die jüdische Musikwelt.

http://radioakzent.de/the_swinging_partysans.html

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Musik

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